Seit dieser Woche finden umfangreiche Eschenfällungen entlang des Stadtdammes im vorderen Mooswald statt.
Das Eschensterben ist seit Jahren ein bekanntes Phänomen, mehrfach hatte das Forstamt, auch auf Ortsterminen, schon darüber berichtet. Besonders gravierend ist das Problem im Mooswald, denn hier lag der Eschenanteil vor Beginn des Eschentriebsterbens Mitte der 2010-er Jahre noch bei 25 Prozent.
Nun hat Sturm Ignatz in der vergangenen Woche wieder zu vielen umgefallenen Eschen geführt, vor allem im Mooswald. Deswegen wird das Forstamt dort umgehend tätig und in den nächsten Tagen entlang vielbegangener Wege umsturzgefährdete Eschen fällen. Die Eingriffe werden für Waldbesucher und Spaziergängerinnen deutlich wahrnehmbar sein und den gesamten Winter über fortgesetzt.
Konkret begonnen hat die Hiebsmaßnahme gestern entlang des viel begangenen und befahrenen Waldweges „Am Stadtdamm“. Wie schon in den Vorjahren ist zu beobachten, dass der ganz große Teil der Eschen im Stamm und Wurzelbereich stark faul ist, obwohl sie teilweise noch grüne Kronen haben. Dort wo durch die Fällungen größere Lücken entstehen, wird das Forstamt im nächsten Frühjahr eine Mischung aus heimischen Bäumen pflanzen. Darüber hinaus wachsen auf frei werdenden Flächen zahlreiche junge Bäume und Sträucher, die vom Licht profitieren und schnell in die Höhe streben, so dass der Walderhalt sicher gestellt ist – wenn auch deutlich verjüngt, lichter und damit anders als gewohnt.
Im Detail informiert das Forstamt über seine Hiebsmaßnahmen auch durch die jeweiligen Ortsvereine und Bürgerblättle.

 

PM Stadt Freiburg

Bildquelle Ernst Krämer

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