Planungen zum Spielplatz Berliner Allee (ehem. Funkerkaserne)

Eigentlich sollte in Abstimmung mit der örtlichen Quartiersarbeit vor Ostern der Prozess zur neuen Spiel- und Grünfläche starten, um endlich auch den letzten Teil des Baugebietes Sternenhof auf den Weg bringen zu können.
Dann aber kam „Corona“ mit all den Einschränkungen, die den Alltag seitdem begleiten. Anstatt Kontakte aufzubauen, müssen diese bereits seit einigen Wochen so weit als möglich vermieden werden- und wie es aussieht, wird es auch noch diverse Wochen so weiter gehen.
Parallel dazu aber läuft das Leben mit seinen Fristen und Zwängen weiter. Dies bedeutet für die städtischen Planungsprojekte / Spielplätze, dass man irgendwie versuchen muss, so viel „Normalität“ als möglich aufrecht zu erhalten und die Planungen voranzutreiben. Denn am Ende des Jahres steht das Ende des aktuellen Doppelhaushaltes – und damit auch das Ende der momentan noch verfügbaren Finanzmittel. Wie in Anbetracht der coronabedingten Sonderleistungen das künftige Budget aussehen wird, kann derzeit niemand prognostizieren. Allerdings kann man sicherlich von keinen rosigen Zeiten ausgehen.
Da aufgrund voller Auftragsbücher der Herstellerfirmen auch noch mit ca. 6 Monaten Lieferzeit für Spielgeräte zu rechnen ist, bedeutet dies für die aktuellen Projekte einmal mehr „Gas geben!“, auch wenn vielleicht nicht jeder Teilbereich zur vollsten Zufriedenheit abgearbeitet werden kann.
Beim Baugebiet Sternenhof, zu dem ja auch der neue Spielplatz Berliner Allee zählt, bedeutet dies Folgendes:
In Rücksprache mit der Abteilungsleitung wurde beschlossen, in diesem Fall auf das sonst (und später auch wieder) übliche Beteiligungsverfahren zu verzichten, um dem dringlichen Dezernatsauftrag sowie den Anwohnerwünschen zu entsprechen und dabei die nach Jahren endlich zur Verfügung stehenden Finanzmittel / das Projekt an sich zu retten. Glücklicherweise muss hiebei aber trotzdem nicht ganz auf die Meinung der Anwohner_innen verzichtet werden, da es bereits beim intensiven Beteiligungsverfahren zum angrenzenden Spielplatz Elisabeth- Emter- Weg zahlreiche Wortmeldungen zu der jetzt geplanten Fläche gab. Außerdem fließen natürlich die Erfahrungen/Rückmeldungen mit ein, die in den vergangenen Jahren im Quartier (und anderswo im Stadtgebiet) gemacht wurden.
Entsprechend dieser Wünsche und in Anbetracht der Tatsache, dass sich in unmittelbarer Nähe (E.-Emter- Weg u. Schillhof) bereits mehrere Angebote für unsere kleinsten und kleinen Mitbürger_innen befinden, wird hier der gestalterische Schwerpunkt eher auf die „Größeren“ bzw. ein generationsübergreifendes Konzept liegen. Dabei werden die stets beliebten Themen Klettern und Schaukeln ebenso berücksichtigt werden wie freies Spiel, temporärer Aufenthalt und Kommunikation. Unter 14 neuen Bäumen werden zudem ein Trampolin, eine Calisthenics- Anlage sowie ein Schachtreff in Freiburg eher seltene Anreize bieten. Die bereits als Trampelpfad entstandene Wegeverbindung wird fachgerecht und barrierefrei (in wassergebundener Decke) errichtet.

Stadt Freiburg i. Br.
Garten- und Tiefbauamt
Grünplanung und Bau
Fehrenbachallee 12
79106 Freiburg

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