Eschenfällungen zwischen der Bundschuhhalle und dem Moosgrund.

Es handelt sich um eine Hiebsmaßnahme des Forstamtes im Wald zwischen Lehen und Landwasser.
Ende Oktober haben wir im nordöstlichen Bereich des Waldstücks eine umfangreiche   Verkehrssicherungs-maßnahme zwischen der Wohnbebauung Landwasser und der Straßenbahnhaltestelle Diakonie-Krankenhaus und Straba-Gleisen gemacht und im Vorfeld auch mit Pressemitteilung und Informationsveranstaltung vor Ort zu dieser Maßnahme informiert.
Was für den östlichen Bereich gilt, trifft leider für das ganze Waldstück zu, dass sich südwestlich anschließt und bis zur Bundschuhhalle fortsetzt: In dem ganzen Waldstück stehen sehr viele, teilweise auch starke und dicke Eschen und sie sind vom Eschentriebsterben stark geschädigt. Bei der Maßnahme im vergangenen Oktober haben wir festgestellt, dass der ganz große Teil der Bäume im Stamm und Wurzelbereich stark faul ist, obwohl sie teilweise noch grüne Kronen hatten,/und spätestens seither ist klar, dass wir die Maßnahme in diesem     Winter in dem ganzen Bereich fortsetzen müssen,/weil die Gefährdung von Waldspaziergängern, die dort sehr zahlreich unterwegs sind/ein Handeln erforderlich macht.
Wir werden dort alle Eschen entnehmen und auch mindestens 2 bereits abgestorbene Eichen, die sich Richtung Straße bzw. Bebauung neigen. Die Eschen, die dort bereits gefällt wurden, bestätigen unsere Einschätzung bislang zu 100%: Die Bäume sind stellenweise noch labiler, als befürchtet. Die Maßnahme wird voraussichtlich bis Anfang März dauern.
Eine Alternative wäre nur die Sperrung des ganzen Waldstücks – aber das ist nicht wirkliche eine Alternative.    Wie auch an der Straßenbahnhaltestelle, wo die entstandene Blöße in wenigen Wochen mit Speierlingen, Kirschen und Sträuchern bepflanzt wird, wollen wir auch im/weiteren Waldbereich dort wo durch die Baumfällungen große Lücken entstehen einige junge Bäume pflanzen. Darüber hinaus wachsen aber auf der ganzen Fläche bereits jetzt zahlreiche junge Bäume und Sträucher, die/vom Licht profitieren und schnell in die Höhe wachsen werden, sodass der Walderhalt sicher gestellt ist – wenn auch deutlich verjüngt, lichter und damit anders als gewohnt.

Ernst Krämer (Revierförster)

Drucken