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Statement zum Stadionentwurf

Die BZ sammelte für die Lokalausgabe Freiburg (01.September 2017) Stimmen zum aktuell präsentierten Stadionentwurf.

Hierzu abgegebenes Statement von Herrn Stadtrat Lavori und 2. Vorsitzenden des Bürgervereins Mooswald:

Bevor ich mich als Stadtrat und Anwohner im Mooswald zu dem heute morgen in der Pressekonferenz vorgestellten Entwurf äußere, nehme ich gleich vorneweg: 
Nach wie vor bin ich aus bekannten und mehrfach kommunizierten Gründen wie Natur-, Klima- und Lärmschutz gegen den geplanten Standort im Wolfswinkel. 
 
Der vorgestellte Entwurf mag aus architektonischer und baulicher Sicht dem sportlichen Anspruch des SC Freiburg, den Fans und den zu erwartenden Gästen gerecht werden, jedoch bezweifle ich stark, dass der genannte Festpreis in Höhe von 76 Millionen Euro zu halten ist. Anscheinend teile ich diese Ansicht mit Herrn Keller, der ja in der Pressekonferenz heute morgen bereits erwähnte, dass sie alle keine Bauexperten sind und sich durch nachträgliche Arbeitsaufträge der Preis durchaus noch verändern kann.
Damit sprechen wir wohl auch nicht mehr von einem Festpreis. 
 
In all der Stadioneuphorie möchte ich gerne noch die Aussage von Herrn Keller aufgreifen: „Es wird eng und es wird laut“. Die Anwohner bedanken sich für diese deutliche Einschätzung und damit schließt sich der Kreis zu meiner eingangs gemachten Anmerkung zum Standort! Lieber Herr Dr. Haag, wir brauchen anstatt einem „echten Eyecatcher“ frische Luft und ein erträgliches Klima im Stadtteil Mooswald! Soviel zum Thema „Nachhaltigkeit“.
 
Stadtrat Ernst Lavori
 
 
 
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1 Antwort
  1. Folkmar Biniarz
    Folkmar Biniarz says:

    So wie der Entwurf dieses neuen Fußballstadions aussieht, passt es auch an jede andere Stelle.
    Es muss nicht der Standort Wolfswinkel sein.
    Und diese Planungskosten wären nicht umsonst gewesen, wenn man sich gemeinsam mit der Bürgerschaft einen neuen Standort auswählen würde.
    Da könnte, um die Bedenken von Stadtrat Ernst Lavori aufzugreifen, der augenblicklich genannte Festpreis sogar gehalten werden, weil ein geeigneter Standort weniger kostenaufwändig ist als dieser.

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